Nachts nach Haus

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, , , , , ,

Lauf, Mädchen lauf,
nachts im Dunkeln nach Haus
denn im Dunkeln kommen die Ungeheuer
aus ihren Löchern heraus.

Lauf, Mädchen lauf,
es wittern dich Schatten zuhauf.
Überall lauern Dir
die Tiere geifernd auf.

Lauf, Mädchen lauf,
tröd’le nicht oder sie fressen Dich auf
und sind sie erst fertig mit Dir,
spucken sie dich achtlos aus.

Lauf, Mädchen lauf,
dieses Mal sicher nach Haus.
Die Ungeheuer wissen, irgendwann
musst Du auch wieder hinaus.

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Disappear

Schlagwörter

, , , , ,

Str.:
And one day I will disappear
from the surface of this world
Never to be seen again
Never to be heard again

one day you will not find me
no matter how much you try
I will be gone with the wind
uhh gone with the wind

Ref.:
One day you will call my name
with the sweetest of sounds
even birds will sing its song
you will scream and shout and cry
with a sorrowful sound
even the wolves will weep
but there will be no answer

I won’t be there to answer

Str.:
One day you won’t know for sure
why I’m not there anymore
you will say it is not fair
and you’re probably rigth there

One day you will walk alone
not knowing how to go on
but it’s ok, keep walking
uhh, keep walking

Ref.:
One day you will call my name
with the sweetest of sounds
even birds will sing its song
you will scream and shout and cry
with a sorrowful sound
even the wolves will weep
but there will be no answer

I won’t be there to answer

Bridge:
No one lives forever
and I think it’s for the better
Still I’m sorry for your pain
please smile again

Str.:
One day you will leave behind
all hard feelings held for me
live your life with all your might
uhh with all your might

Ref.:
One day you will call my name
with the sweetest of sounds
even birds will sing its song
you will laugh and dance again
with the most joyful sound
even crows will come ‚round
but there will be no answer

I won’t be there to answer

Willkommen und Abschied

Schlagwörter

, , , , , ,

Schwarz ist mein Gewand,
und dunkel mein Gemüt.
Ich trage uns zu Grabe,
die Trauer frisch erblüht.

Ich trauere, mein fremder Freund,
um das, was hätte sein und nie wird.
In meinem Geiste sah ich uns, doch
trennen sich die Wege, der Traum stirbt.

So geht jeder seinen Weg allein
fernab des anderen sein Leben.
Fort der Faden, der uns verband.
Fort Vertrautheit, die ich war bereit zu geben.

Ein Moment in meiner Ewigkeit,
der an der Realität zerbricht.
Ein Moment, der alles entscheidet
doch du spürtest ihn nicht.

Say my name

Schlagwörter

, , , ,

Call my name
I can’t remember the sound
of it being whispered
the sound on a lover’s tongue

Now it’s just silence all around
choking me with a heavy grip
Just call my name
and I can break free

Life continues like a movie
and I am watching
Do I even still exist or am I
the falling tree in a forrest

Say my name
I can’t remember
I just can’t remember
what … when … how

What’s my name?

Skin and Bone

Schlagwörter

, , , , ,

Hey girl, have I told you about this thing
this thing called life and all its beauty within
Be careful to smile on your way to adult time
If you work on yourself you will finally shine

Hey boy, have I told you about this thing
this thing called life and all it’s drama within
Be careful to fill that deep hole in your chest
only with those things that make you weigh less

Hold on to me
until my hips break
bones weak from self denial
Hold on to me
sanity on stake
a body to defile

Don’t let go

Hey me, have you understood this thing
this thing called life and all it’s tragedy within
You’re given a shell to mould to your liking
But like you shall what only they find striking

Hey me, have you learnt to love this thing
this thing called life and all it’s ugliness within
Always hungry for something you cannot have
and always treated like you’re nothing but trash

Mirror Mirror on the wall
is it finally enough?
Mirror Mirror on the wall
It is really rough
Mirror Mirror on the wall
When will it be enough?

Hey you, can you really look at this thing
this thing I am and all that’s going on within
then keep me close and keep me warm tonight
‚cause I let them get to me and cannot fight

Hold on to me
until my hips break
bones weak from self denial
Hold on to me
sanity on stake
a body to defile

Hold on to me
until my hips break
bones weak from self denial
Hold on to me
sanity on stake
a body to defile

Don’t let go

Don’t let go
Please don’t let go

Schiffbruch

Schlagwörter

, , , , , , ,

Ich treibe im großen, weiten Meer
Die Wellen spülen über mich hinweg
Ich sinke.

Ich halte die Luft an
halte immerzu die Luft an
Ich sinke.

Mein Körper ein Betonklotz
zu keiner Bewegung fähig
Ich sinke.

Ungesehen, ungehört, unberührt
zieht es mich hinab
Ich sinke.

Das Meer verliert seine Farben
und ich schließe die Augen.
Ich sinke.

Der Brustkorb bricht unter Druck
Die Lungen heulen und weinen
Ich sinke.

Im großen, weiten Meer
drückt die Stille auf die Kehle
Ich sinke.

Es ist ein großes weites Meer
Kein Land. Gebe ich auf?
Ich ertrinke.

Adult Peter Pan

Schlagwörter

, , ,

I want to run anway
Pack a few things
close the door
and start running
far, far away.

I want to run away
leave everything behind
the me I am now
the me I am going to become
and never look back.

I want to run away
but my feet won’t listen
walking the same street
day after day, again, again
trapped in sickening security.

Take me away
to another place
to another day
to another life
to another me.

Take me away
the way I can’t do myself
Sweep me away
leaving me no time
to feel scared.

Take and giveaway / Drive in

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, , ,

You take, take and take
And I give, give and give
Until only a little bit of me
– just a little bit – is left.

Still, you ask for more
more than I can give
before I fade away
and am only you.

I gave, gave and gave
and you took, took and took
without ever giving something
– just anything – back.

Am I still me or
am I already a version
of you – anyone but you –
giving me and you away.

Es ist alles nur ein Traum

Schlagwörter

, , , , , , ,

Das Nichts ballt sich zusammen
und wächst, bläht sich auf
macht sich schmerzhaft Platz
und wirkt wie ein Anästhetikum.

Der Traum wird zur Realität.
Angst schreit und kreischt
Trauer rauscht und heult
Schmerz wühlt sich aus der Brust.

Es war alles nur ein Traum
wenn du am nächsten Morgen
tot aufwachst und atmest
und nichts mehr von all dem fühlst.

Es ist alles nur ein Traum.

Warmer Sommerabend

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, , ,

Barfuß auf warmen Stein
Schritt vor, Schritt zurück
Drehung auf den Zehenspitzen
Arm in Arm, Hand in Hand
Wiegeschritt im Takt der Musik.

Warmer Atem auf Wangen
Schweiß rinnt den Rücken entlang
Betörender Duft in Halsbeugen
Wallendes Blut im ganzen Körper
Klopfende Herzen in jeder Brust.

Versunken in der Musik
Vergessen in den Bewegungen
Verloren in der Zeit
Sanft umschmiegt vom warmen Wind
und den letzten Strahlen der Sonne.

Wir tanzen.

Die Angst

Schlagwörter

, , , ,

Die Angst regiert mit fester Hand
sie führt, sie straft, sie unterdrückt
Entzieht dir Kraft, Stück für Stück
entfacht einen Panik-Flächenbrand.

Die Angst ist ein gieriger Tyrann
sie würgt, sie erstickt, sie raubt
hinterlässt eine Hülle, die nichts taugt
und hält dich gefangen in ihrem Bann.

Die Angst ist dein ärgster Feind
sie vergisst nicht, sie vergibt nicht
sie ist es, die deinen Widerstand bricht
und selbst noch in deinen Träumen erscheint.

Die Angst frisst sich in dein Herz hinein
sie schmatzt und spuckt dabei
übrig bleibt nur ein fader Gefühlsbrei
und die Gewissheit, sie wird immer bei dir sein.

Erinnerungen IV

Schlagwörter

, , , , , , ,

Das Haus, einst so lebhaft,
steht nun seit Jahren leer.
Fürchterliches, – ja Grausames! –
Geschehen fand hier statt.
Die Leute, die dummen,
flüstern es sei verflucht.
Doch es ist kein Fluch,
es ist die Schuld und Scham,
die sie fern halten.
Das Gericht sprach das Urteil,
doch die Leute spielten den Henker.
Eine Tragödie!
Ich würde drüber lachen,
wenn es nicht so traurig wäre.
Die geweihte Erde
wurde ihr verwehrt!
Das liebe Herz, ein süß Kind,
als ich sie zuerst traf.
So jung, pures Leben.
Was war nur passiert?
Warum, frage ich mich,
warum – und kriege keine Antwort.

Was bleibt sind nur
verblassende Erinnerungen.

Die Verhandlung III

Schlagwörter

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Hohes Gericht
Was bleibt noch zu sagen?
Ihr habt schon längst gerichtet.

(Ich seh’s euch an
mit dem Kindstod
war euer Urteil schon gefällt.)

Hohes Gericht
meine Verzweiflung
soll euch nicht ergötzen.

(Mein Schmerz gehört mir allein
meine Gründe gehören mir allein
meine Tränen gehören mir allein.)

Hohes Gericht
Sprecht mein Urteil und
richtet nach Eurem Gedenken.

(Doch ich verfluche Euch
Euch und die Welt
für eure blinde Boshaftigkeit!)

Hohes Gericht
wie auch das Urteil lauten möge
dies sollen meine letzten Worte sein.

Anklage II

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, , , , , , , ,

Frau, was hast du getan
Das liebliche Blut
klebt warm noch an deinen Händen
Den ersten Lebensschrei
hast du erstickt
und dazu noch den Vater
dem Kinde folgen lassen.

Frau, du hast es getan
Gemordet und gesündigt
an der Familie selbst
hast du dich vergangen
Doch schweigst du
und zeigst keine Scham
bist dich keiner Schuld bewusst.

Frau, warum hast du’s getan?

Gerüchteküche I

Schlagwörter

, , , , , , ,

Habt ihr’s gehört? — Eine Hure!
Ein Trinker! — Kuckuckskind!
Ein Spieler! — Hysterikerin!
Ein Choleriker! — Eine Verrückte!
Ein Betrüger! — Eine Hexe!
Ein guter Mann! — Eine gute Frau!
Impotent! — Eiskalt!
Schläger! — Lügnerin!
Fremdgeher! — Heuchlerin!
Teufel! — Opfer!
Unschuldiger! — Habt ihr’s gehört?

Ihr Kinderlein kommet

Schlagwörter

, , , , , , , , ,

Ihr Kinderlein kommet
oh kommet doch all
aber nicht aus anderen Ländern
und schon gar nicht unbegleitet
Wehe! seid ihr noch Träger
fremden, gefürchteten Testosterons.

Ihr Kinderlein kommet
oh kommet doch all
solange ihr uns’re eigenen
– unser Fleisch und Blut – seid
denn weiter reicht sie nicht
unsere große Nächstenliebe.

Ihr Kinderlein kommet
oh kommet doch all
doch beeilt euch damit
unsere Zeit ist kostbar
und wir sind müde
des Mitleids und der Moral.

Oh ihr Kinderlein,
fröhliche Weihnachten!

Abschied

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, , , , , ,

Auf Wiedersehen, du große Stadt
mit deinen Lichterfarmen, die
die Nacht aus deinen Gedärmen vertreiben.

Auf Wiedersehen, du große Stadt
du Bienenstock, du Ameisenhaufen
du wilder Zoo der Vielfältigkeit.

Auf Wiedersehen, sag ich
dem betäubenden Zischen und Pfeifen
der sich windenden Würmer aus Metall.

Auf Wiedersehen, sag ich
den unendlichen, steinernen Wegen,
die mich trugen an jedes Ziel.

Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen
der Schönheit, der Hässlichkeit
der Liebe und dem Hass.

Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen
den schönen und schrecklichen Zeiten,
einem Teil meines Lebens.

Auf Wiedersehen,
Hamburg,
du große Stadt.

Zorn

Schlagwörter

, , , , , ,

Tief in dir, da lebt der Zorn
ein uraltes Gefühl
doch noch immer stark
wie am ersten Tag.

Er reißt breite Löcher
in deine Herzklappen
und ernährt sich dort gierig
von allem, was er finden kann.

Du pfeifst aus allen Löchern,
doch der alte Zorn bleibt
krallt sich an dir fest
mit widerlichen, langen Widerhaken.

Wenn du ehrlich bist
weißt du auch gar nicht mehr
wie ein Leben ohne Zorn
funktionieren soll.

Kleiner Vogel

Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Ein Vogel sitzt in meiner Brust
er flattert und zirpt aufgeregt
als habe er nie gewusst
was Liebe ist.

Leise, kleiner Vogel, leise
ich kann nicht klar denken
All die kleinen Hinweise
kann ich nicht deuten.

Doch der Vogel hört nicht auf mich
er will – muss – gehört werden
also gebe ich eines Tages
einfach nach.

Und siehe da! Als Antwort
bricht er ihm die Flügel
kurz und schmerzhaft,
dass mein Vogel verstummt.

Ein kleiner Vogel trauert in meiner Brust
er ist stumm und kann nicht fliegen
und wünscht sich er hätte nie gewusst
was Liebe ist.

Doch bald, Vogel, werden wir
wieder fliegen können
wieder singen können
Wart’s nur ab.

Mein Albtraum

Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

Im Dunkeln lauernd wartet er auf mich,
mein Albtraum, mit langen Klauen
– furchterregend anzuschauen –
und glühenden Augen, unerbittlich.

Kalte Intelligenz schlägt mir entgegen.
Er belauert mich, wittert mich,
doch angreifen tut er nicht
und ich kann mich nicht bewegen.

Nacht für Nacht kommt er wieder
er kommt, steht und sieht.
Was ist es, das ihn zu mir zieht
hinter meine geschlossenen Lider?

Erneut wartet er in der Dunkelheit,
unverändert und bedrohlich,
als gehöre er hier her, die ganze Zeit
und ich frage mich, ist das gewöhnlich?

Mit rasendem Herzen, rauschendem Blut
trete ich an den Albtraum heran,
blicke in seine Augen, die heiße Glut,
eine kleine Ewigkeit lang.

Und da, in seinen glühend Augen
ist etwas, dass mein Herz stolpern lässt.
Ich kann es erst selbst nicht glauben,
doch was ich sehe gibt mir den Rest.

Mit Wehmut auf den Lippen
schließe ich ihn in die Arme fest,
dass ich spüre seine Rippen,
was mich fast weinen lässt.

Sein heißer Atem an meiner Wange
besänftigt etwas tief in mir,
das sich quält schon so lange
wie ein tödlich verwundetes Tier.

In seinen Armen fühle ich mich klein,
doch so sicher wie noch nie.
Ach, könnte es doch für immer so sein
ein einziger Moment der Magie.

Doch weh! Der Morgen naht
und mit ihm die ersten Sonnenstrahlen.
Ach, wie das Licht uns plagt,
uns aussetzt der Trennung Qualen.

So warte ich wieder auf die Nacht,
dass er wieder über mich wacht
und wir in Dunkelheit sind vereint
ich und mein einst geglaubter Feind.

Hure

Schlagwörter

, , ,

Du verkaufst dich
unter Wert
über Wert
für gar keinen Wert

Deine Fresse überall
und du frisst, frisst, frisst,
was du kriegen kannst,
was deine Zuhälter dir geben

Sie rufen dir hinterher
Sie verfolgen dich,
besessen von der Person,
die du für sie spielst

Du posierst vor der Kamera
und lächelst und lächelst
wie du es für jeden tust,
denn du bist ihre Hure

Eine abhängige Medienhure.

Wut

Schlagwörter

, , , , ,

Und die Wut, sie infiziert dich
nistet sich ein, wie ein Virus
in deinem bebenden Herzen
und tausende kleine Erreger
strömen durch dein heißes Blut
in jede einzelne Zelle deines Körpers.
Du bist besessen, wie im Fieber
und kannst nicht mehr klar denken
Du schluckst Antibiotika,
doch sie wirken nicht.
Natürlich wirken sie nicht,
aber sie geben dir das Gefühl
etwas dagegen zu tun,
es kontrollieren zu können.

Doch der Virus ist immernoch da.
Deine Wut verschwindet einfach nicht.

2000 Meilen

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich frage mich, wie es ist
2.000 Meilen unterm Meer

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich will den Ort der Stille
2.000 Meilen unterm Meer

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich bin blind
2.000 Meilen unterm Meer

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich kann mich nicht bewegen
2.000 Meilen unterm Meer

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich bin
2.000 Meilen unterm Meer

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich sterbe
2.000 Meilen unterm Meer

Ich versinke
Ich ertrinke
Ich finde Frieden
2.000 Meilen unterm Meer