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Ich erinnere mich
nicht an den Tag
an dem ich mich
schön fand.

Ich erinnere mich
aber an die Nacht
in der ich dachte
ich müsse nun hungern.

Ich erinnere mich
an den Moment
in dem ich daran dachte
mich selbst zu verletzten.

Und ich erinnere mich
an all die Stunden
in denen ich mich selbst verachtete
weil ich soetwas dachte.

In der Bibel heißt es
liebe dich selbst
doch niemand hat gesagt
dass es so schwer ist.

Es ist wirklich schwer
mich zu mögen
mit all dem was ich bin
und nicht bin.

Ich habe mir so oft
geschworen ich zu sein
und zu bleiben
und es allen zu zeigen.

Doch wo ist dieser Wille
in der Einsamkeit der Nacht
die ich so liebe
und mich den Sternen anvertraue?

Kaum jemand kennt
meine sich drehende Gedanken
da ich sie so gut es geht
verstecke,hinter meiner Mauer.

Eine Mauer
errichtet in einigen Jahren
eingerissen in wenigen Sekunden
und verstärkt in unabsehbarer Zeit.

Und doch
der frohe Schimmer
der Sonne zeigt sich
am Horizont meines Lebens.

Menschen
die ich verachtet habe
es gibt tatsächlich noch
einige die einzigartig sind.

Sie bringen einen kleinen Glanz
in mein Leben
dass ich manchmal verachte
und denke die Welt

kann vielleicht wirklich
noch ein schöner Ort werden.

Und trotzdem bleibt die Frage
Wann werde ich endlich schön sein
in meinen Gedanken
wie ein Gift.