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Sie lag auf dem kalten Linoleum-Boden. Das Weiß der Decke schien sie aufzusaugen. Sie hörte ihr Herz schlagen. Ganz langsam. Wie ein Gute-Nacht-Lied. Ihre Augenlider waren schwer. Doch noch wollte sie nicht schlafen. Alles war so schwer. Die restlichen Tabletten drückten unter ihr in ihre Haut. Letztendlich hatte sie doch nicht alle schlucken können. Selbst am Ende konnte sie nichts.

Das Lied ihres Herzens wiegte sie. Ferne Stimmen lockten mit Ruhe und Frieden. Einmal atmete sie noch genießerisch ein. Noch einmal spürte sie die kalte Härte des Bodens. Dann schloss sie die Augen.

Die Stimmen riefen ihren Namen. Immer wieder. Immer lauter. Aber sie wollte das Nachtlied wieder hören. Schweigt!, wollte sie rufen,doch sie konnte sich nicht rühren.

Plötzlich spielte ein wildes Lied. Ihre Lungen brannten und alles in ihr schrie.

„Sternchen! Komm. wach auf! Bitte! Sternchen,lass mich nicht allein!“ Etwas nasses fiel auf ihre Wange. Kurz blinzelte sie und vernahm das Blaulicht und die Gestalt über ihr. „Oh Gott, Sternchen! Hier,ich bin da.“ Sie wurde in Arme gebettet, während fremde Tränen ihre Haut benetzten. „Mein Stern… Bitte leuchte noch weiter für mich.“

Mit großer Anstrengung brachte sie hervor: “ Ich habe immer für dich geleuchtet. Ich hätte auch weiter für dich geleuchtet,wenn ich tot gewesen wär.“