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Ich bin ein Krieger
der allein im Aschefeld steht.
Tote Lügen, verstümmelte Ehre
Der Kanonendonner
läutete zum Festmahl.
 
Wofür haben wir gekämpft?
Ich weiß es nicht mehr.
Sinn und Verstand
wurden vernebelt
durch Pulverwolken.
 
Helden waren wir
mit unseren goldenen
Medaillen der Welt.
Doch der Krieg
unterschied nicht
 
zwischen Adel und Bauer
zwischen General und Fußsoldat.
Es war Mensch
gegen Mensch.
Und der Tod freute sich zuletzt.
 
Wir waren Kameraden
nur für den Sieg
bis wir begriffen
dass wir lachend
auf der Schlachtbank saßen.
 
Ich steh‘ allein
auf Feindes Gebiet
man nimmt mich fest
und beschuldigt mich
des Kriegsverats.
 
Was erlaube ich mir
als Einziger zu leben?
Verraten habe ich
meine eigenen Kameraden.
Warum starb ich nicht?!
 
Ich bin ein Krieger
der allein im Aschefeld stand.
Heuchlerischer Frieden
für dessen Klinge
ich den Kopf hinhalten muss.