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Die verschlungenen Zeichen
auf blasser, zarter Haut
Sie wollen nicht weichen
auch wenn du noch schreist so laut
 
In Fleisch grausam eingebrannt
weil du aussprachst
was musste werden genannt
und damit das Schweigen brachst
 
Sein Gesicht durchzogen von blankem Hohn
Dort saß er, der Schuldige
Dort auf seinem goldenen Knochenthron
lachte aus dich Mutige
 
Die Welten, sie hielten den Atem an
als sie in deinen Augen sahen
wie Hass wie Gift durch deine Adern rann
Genug um zu töten tausende von Scharen
 
Und doch beugst du dich nicht
der Kopf ist erhoben, vorgestreckt das Kinn
Seelenruhig schirmst du dein Gesicht ab vor Licht
Du Wesen verfällst nicht dem Wahnsinn
 
Beißende Kälte erhielt Einzug
in deiner selten gehörten Stimme
dass Blütenblätter gefroren im Flug
begleitend die zornige Hymne
 
Der Schwur, der kam über deine Lippen
versprach grauenvollen Tod
Das Herz soll durchstoßen werden von seinen Rippen
soll den Steinboden färben blutig rot
 
Damit verschwandst du
in die Schwärze der Nacht
aber du wirst nie geben Ruh‘
bis gestürzt ist seine Macht
 
Somit wurdest du zur Mörderin
Dein bester Freund die Klingen
Er machte dich zu einer einsamen Kriegerin
In Mondnächten kommst du um ihm den Tod zu bringen.