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„Hör zu, Knight. Ich verachte die Menschen nicht. Ich respektiere ihr Leben. Doch manche sind durch Ruhm und Stolz verblendet, ängstlich und dumm geworden.“ Er machte eine Pause und seufzte. „Ich war nicht immer ‚böse‘, Knight. Auch ich habe in den goldenen Hallen getanzt. Wie alle anderen. Doch ich liebe die Menschen und kann nicht einfach die Augen verschließen.“ Knight sah von seinen Knien auf. „Ich verstehe nicht, Herr.“ Er lächelte und setzte sich. „Du bist mein engster Vertrauter, Knight. Dir kann ich alles anvertrauen. Doch zuerst: Warum hast du dich mir angeschlossen?“ „Euch gehört mein Land und mein Vieh. Ihr habt euch mir gegenüber nie in irgendeiner Weise als Tyrann verhalten. Es erschien mir richtig euch zu folgen.“
„Knight, die Menschen wollen nicht sehen. Aber sie werden sterben, wenn wir nichts unternehmen. Ich habe sie alle glauben lassen, ich sei das Böse. Ich wurde zu einer Gefahr, die sie nicht ignorieren können. Und wenn ich besiegt bin, sind sie vorbereitet auf das Chaos, das bald eintreffen wird. Denn Chaos wird kommen, das wirkliche Böse hat sich gesammelt und schreitet voran. Doch mir wollte keiner glauben. Ich musste handeln. Jetzt aber haben sie eine große Armee auf die Beine gestellt. Hör, die Fanfaren!  Sie sind schon hier. Es ist Zeit für den letzten Akt. Der Bösewicht muss nun sterben.“ „Herr! Was sagt ihr da?!“ Er lächelte müde. “ Du warst mir bis zum letzten Moment treu, doch du hast noch eine Chance zu entkommen. Wirst du erst dort in der Schlacht gefangen genommen, wird deine Strafe furchtbar sein. Das muss nicht sein. Flieh jetzt, Knight, und fang ein neues Leben an. Ich bin dir für alles, was du getan hast, sehr dankbar. Du bist ein guter Mann und ein Held, von dem leider nie jemand etwas hören wird.“ “ Herr, ich werde nicht davonlaufen! Ich werde euch folgen- bis in den Tod!“ Er stand auf und reichte Knight die Hand. „Dann komm mein Freund. Es ist Zeit zu sterben und den Menschen Mut und Hoffnung zu geben.“